Der Marionetten­spieler

(2020 - überarbeitete Auflage)

Dieses Buch besticht durch seinen frischen, vollkommen unkonventionellen Stil.

Die Hauptakteure, hochgebildete und bestens geschulte Mitarbeiter, haben keine Allüren, sie haben Macken …

Sehr oft arbeitet dieses Team verdeckt, eingeschleust in kriminelle Banden und Organisationen.

Um dort erfolgreich zu sein, müssen sie sich anpassen: Nicht nur ihr Äußeres, auch das Auftreten und ihre Sprache sollten authentisch wirken. Eine Sprache, die uns heutzutage aber überall begegnet …

Auf eine erfrischende Art wird uns verdeutlicht, dass die Helden des Buches in Wirklichkeit auch nur Menschen sind …

Leseprobe:
„Das erste Opfer: Clara, acht Jahre, wird vermisst seit gestern 9 Uhr. Sie war zum Zeitpunkt ihres Verschwindens in der Schule. Nach der ersten Stunde wechselten die Kinder in die Turnhalle. Seit dieser Zeit hatte keiner mehr das Mädchen gesehen, sie verschwand also während der Pause spurlos. Gemeldet wurde der Vorfall von der Schulleiterin, die um 9.25 Uhr die Polizei informierte.

Obwohl noch keiner einen Zusammenhang sah, spürten sie doch instinktiv, dass jetzt etwas passieren würde. Sie saßen im Konferenzraum am großen Tisch und lauschten. Sie warteten auf die Stimme der Oma, auf Worte von Hans. Nach gefühlten Stunden kam die Oma zurück ans Telefon. Sie sagte kein Wort, sie schluchzte. Hans war nicht mehr da …

Sollten es einige merken, dann werden wir denen das Maul stopfen. Wir bieten ihnen Geld, davon haben wir genug und jeder ist käuflich. Oder eine Position, falls sie machtgeil sind. Dann werden sie gleich in unserem Sinne Entscheidungen treffen. Und die, die sich hartnäckig dagegen wehren, was soll's. Leben doch sowieso zu viele Menschen auf diesem schönen Planeten …

Gemeinsam gingen sie auf die Schützen los. Nach ihrem Gefühl waren es ungefähr fünfundzwanzig, vielleicht auch dreißig Mann, die mit Automatikwaffen auf sie schossen. Die mussten sensationelle Nachtsichtgeräte haben und obendrein auch noch erstklassige Schützen sein. Die Kugeln verfehlten sie nur um Haaresbreite …

Sarah trottete ihren Freunden hinterher. Wie alle anderen ließ sie sich einfach aufs Bett fallen. Sofort schlief sie ein. Sie merkte nicht, wie Michael ihr die Schuhe auszog. Auch die anderen merkten nichts. Lediglich Jenny schlief in Stiefeln. Michael war schließlich nicht lebensmüde. Und blond schon gar nicht …"

Klappentext:
Sie wurden gebucht, neun spurlos verschwundene Kinder aufzuspüren.

Eine Spezialeinheit von Europol erhält den Auftrag, in Berlin mehrere Kindesentführungen aufzuklären, die innerhalb nur eines einzigen Tages verschwunden sind.

Alle weisen die gleichen Gemeinsamkeiten auf: Keine Spuren, keine Zeugen, keine Bekennerschreiben oder Forderungen. Dann melden plötzlich andere Städte Entführungen und nach einigen Stunden ist ganz Europa davon betroffen.

Sie finden eine Spur zu einer geheimen Organisation, deren Planung bereits vor siebzig Jahren begonnen hatte und die nur ein Ziel verfolgt: Eine neue Weltordnung mit einer genetisch veränderten Elite – den verschwundenen Kindern.

Werden sie es rechtzeitig schaffen, alle Entführten aus den Fängen dieser gefährlichen Organisation zu befreien?